HaNull Modelleisenbahntagebuch

Wie Wo Was?

Sobald die schiere inhaltliche Menge ein Verzeichnis erforderlich machen sollte, werde ich ein solches an dieser Stelle nachreichen.

→ Startseite

Login

Berichte kommentieren oder über Neuigkeiten informiert werden? Das geht, wenn man sich einen Benutzeraccount anlegt.

Dazu in Kürze mehr an dieser Stelle.

 decoder   br 218   mv9   led   br 361   umbau   reparatur   schattenbahnhof   z21start   o&k   güterwagen   digitalkupplung   digitalisierung   geburtstag   gleisbau   stützkondensator   verstärkerschaltung   powerpack   startset   br 140   personenwagen   neues   br 111   gleisplan   drehgestell   ladeschaltung   zapfen   köf iii   br 333   wagenboden 

Umbau einer Fleischmann O&K-Werkslokomotive

Teil 2

Hier geht es zu Teil 1 des Umbauberichts.

Nach dem Ausbohren der Lampen und dem Einsatz der Lichleitfasern wurde für die Warnleuchte am Dach ein Loch gebohrt. Die orangene 3mm-LED wurde in ein quadratisches Polystyrol-Blättchen gesetzt, welches - dunkelgrau gestrichen - den Sockel der Warnleuchte darstellt. Dannach waren alle Arbeiten am Chassis abgeschlossen.

Damit zwischen Gehäuse und Unterbau möglichst wenige Kabelverbindungen bestehen, wurden die verbleibenden zwei Millimeter hinter den Fronten mit Polystyrol-Blättchen bestückt, auf denen die gesamte Stirnleuchten-Elektronik mit Sekundenkleber fixiert wurde. Auf diese Weise kann das Gehäuse einfach über die Elektronik gestülpt werden.

Die Scheinwerfer werden auf einer kleinen Polystyrolplatte positioniert

Wie bereits in Teil 1 erwähnt, habe ich für Stirn- und Rücklicht die unverstärkten Ausgänge des Decoders ausgewählt, weil die kleine Verstärkerschaltung eben hier am einfachsten zu platzieren war. Wichtig war auch die endgültige Auswahl des Vorwiderstands (2x 10Ω), da die unverstärkten Ausgänge natürlich nicht nachträglich gedimmt werden können.

Die Warnleuchte auf dem Dach musste verklebt werden, weshalb zum Trennen von Gehäuse und Fahrgestell ein Mikrostecker eingesetzt wurde:

Die Warnleuchte im Gehäusedeckel ist über einen Mikrostecker anschließbar

Die Verkabelung ist abgeschlossen

Auf Digitalkupplungen habe ich vorerst verzichtet, diese können aber relativ einfach nachgerüstet werden - ein Funktionsausgang wäre jedenfalls noch frei (weißes Kabel). Damit aber überhaupt eine NEM-Kupplung (in meinem Fall Roco-Universalkupplung) an der alten Fleischmann-Schlitzkupplungsaufnahme befestigt werden kann, habe ich von mobadapter über Ebay die kleinen 3D-Druck-Adapter besorgt.

Der spannende Moment der Hochzeit zwischen Gehäuse und Gestell verlief skandalfrei, sodass die Tests auf der Strecke beginnen konnten.

Das fertige Modell mit Warnleuchte auf dem Dach

Die ersten Probeläufe verliefen nahezu problemlos, gegebenenfalls muss noch zwischen Polystyrolblättchen und Getriebe etwas Platz geschaffen werden, da sich bei höheren Geschwindigkeiten ein verdächtiges Geräusch bemerkbar macht. Außerdem könnte ein Pufferkondensator bei der ein oder anderen Weiche Abhilfe schaffen, doch Platz für diesen müsste erst eine Fräse schaffen. Ansonsten aber wurde aus dem kleinen Maschinchen ein echter Hingucker, insbesondere bei eingeschaltetem Warnlicht mit Double-Strobe-Effekt!

Bei Gelegenheit wird es davon sicherlich noch ein Video geben.

Die Werkslokomotive im Einsatz - mit satt leuchtendem Stirnsignal

Veröffentlicht am 09.01.2018 um 16:35 Uhr, aktualisiert am 10.01.2018 um 08:17 Uhr von G. Schnell.
Kategorie Allgemein, abgelegt unter Umbau, O&K, MV9, LED, Digitalkupplung, Digitalisierung, Decoder, Verstärkerschaltung.

← Vorheriger Eintrag: «Piko Messwagen - ganz neu und schon kaputt»

Nächster Eintrag:«Reparatur abgebrochener Fleischmann-Drehgestellzapfen» →

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, musst Du angemeldet sein.

Aktuell gibt es zu diesem Blogeintrag noch keinen Kommentar.

HaNull Modelleisenbahntagebuch — Modelle, Modellbau und Basteleien

© 2017 G. Schnell - Kontakt & Impressum